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Coronavirus - Unsere Maßnahmen

Positiv und motiviert bleiben und mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Coronazahlen steigen inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands immer weiter an. Viele Städte, Gemeinden und Landkreise haben den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 bis 50 Neuinfektionen und mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner_innen längst überschritten. Zahlreiche Gesundheitsämter kommen bei der vollständigen Kontaktverfolgung an ihre Grenzen. Um das Infektionsgeschehen aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen wieder zu senken, haben Bund und Länder Ende Oktober über zusätzliche Maßnahmen entschieden, die seit dem 02.11.2020 bis Ende November gelten.

Wie wir als Einrichtung auf die steigenden Zahlen reagieren
Von hohen Fallzahlen in der Pandemie sind auch wir als Einrichtung gebietsweise betroffen. Um das Risiko einer Ansteckung für alle jungen Menschen und Mitarbeitenden zu minimieren, haben die Beteiligten der Bereichsleiterkonferenz in einer Video-Besprechung neue Maßnahmen im Umgang mit der Krise entwickelt. Unabhängig vom Inzidenzwert unserer pädagogischen Zentren, Wohngruppen und weiteren Einrichtungen vor Ort, gelten seit dem 02.11.2020 neben den Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung auch unsere konkreten Regelungen, die wir für einzelne Bereiche im Falle eines Lockdowns aufgestellt haben.
In der gesamten Einrichtung haben wir unsere Kontakte auf ein Minimum beschränkt. Wichtige Kontakte bleiben weiterhin bestehen. Darüber hinaus gelten unsere aktuellen Hygienekonzepte, über die wir unsere Mitarbeitenden informiert haben. Das Verwaltungsteam arbeitet beispielsweise wieder in Homeoffice- und Bürozeiten aufgeteilt, um die Anzahl der Personen im Haus zu minimieren. Hinweisschilder am Eingang verweisen auf die aktuellen Regeln im Gebäude. Wir hoffen, mit unseren Maßnahmen dazu beitragen zu können, dass die Corona-Zahlen in Deutschland wieder sinken und wir das Weihnachtsfest mit gelockerten Maßnahmen im Kreise von Familie und Freund_innen feiern dürfen.

Motivation unserer Mitarbeitenden
Trotz dieser notwendigen Maßnahmen und Einschränkungen sind unsere Mitarbeitenden nach wie vor hochmotiviert und machen in dieser herausfordernden Zeit eine tolle Arbeit zum Wohl der ihnen anvertrauten jungen Menschen nach unserem Leitmotiv „Kind im Mittelpunkt“. An dieser Motivation möchten wir auch weiterhin festhalten und mit Rücksicht, Empathie, Solidarität, Verständnis und natürlich mit gutem Beispiel durch die Krise gehen!

Das haben wir schon geschafft
Obwohl wir uns in den letzten Wochen und Monaten umstrukturieren und einschränken mussten und uns räumlich distanziert haben, sind wir menschlich zusammengerückt. Wir leben unser Motto „Solidarität trotz Isolation“ und schaffen es dank des Engagements unserer Mitarbeitenden, den uns anvertrauten jungen Menschen weiterhin ein geschütztes Zuhause zu bieten und unsere Arbeit in allen Bereichen fortzuführen.
Herausforderungen wie Homeoffice, Homeschooling, Sommerferien mit Einschränkungen und alternative Freizeitgestaltung haben wir angenommen und gemeistert. Während einige Wohngruppen in den Sommerferien unter Beachtung und Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln vor Ort auf Ferienfreizeit gefahren sind, haben andere Gruppen Tagesausflüge unternommen oder Aktivitäten im Umkreis ihrer Wohngruppe erlebt. Unsere Beschäftigten in den Pädagogischen Zentren haben alternative Freizeitangebote wie Kochen, Kanufahren oder Basteln für die jungen Menschen aus den Profifamilien® auf die Beine gestellt, deren Ferienfreizeiten nicht stattfinden konnte. Und auch die Profieltern haben ihren Alltag und ihre Freizeit in den Ferien mit den untergebrachten jungen Menschen bestmöglich genutzt.
Zudem haben wir Hygienekonzepte ausgearbeitet und überarbeitet, Hinweisschilder zu den Abstandsregeln aufgehängt, Desinfektionsmittel an unsere Pädagogischen Zentren und Wohngruppen verteilt und uns schweren Herzens dazu entschieden, besondere Veranstaltungen und Termine wie das Familienfest, die Besuche unserer Geschäftsführerin in den Pädagogischen Zentren, die Klausurtagung in Meppen und das 20-jährige Jubiläum des Clearinghauses ausfallen zu lassen. Den Publikumsverkehr in unseren Einrichtungen halten wir möglichst gering.
Zwei Corona-Fälle in unserer Einrichtung haben wir mit entsprechenden Quarantänemaßnahmen in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gut überstanden. Die angeordneten Tests für Personen, die mit den Betroffenen in Kontakt standen, fielen negativ aus. Unsere Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und deren Einhaltung haben sich bisher ausgezahlt, wie die geringe Fallzahl zeigt.

Ihr Kontakt

Bei Unsicherheiten und konkreten Rückfragen können Sie sich auch weiterhin jederzeit an unsere Geschäftsführerin Yvonne Krieger wenden, Tel. 059 31 . 5411.